Die blutige Geschichte des Deutschen Kolonialismus -1884-1915 – Teil 1-3

Teil 1: Es ist ein totgeschwiegenes Stück deutscher Geschichte, der Völkermord an den Herero und Nama zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der deutschen Kolonie Südwestafrika. Umso wichtiger ist es, sich dieser Ereignisse anzunehmen und sie in das kollektive Gedächtnis an die Opfer von Imperialismus, Kolonialismus und Nationalismus zu überführen. Auch wenn die deutsche Herrschaft in Südwestafrika bereits 1915 endete, so war Namibia 1990 das letzte kolonialisierte Land, das in die Unabhängigkeit entlassen wurde. Das deutsche Erbe der Unterdrückung, der Gewalt und Enteignung wirkt bis heute dort fort… weiterlesen (Quelle: Salome – 07.06.2013 – Freiheitsliebe)

Teil 2: 85.000 Herero und rund 10.000 Angehörige des Nama-Volkes wurden ab 1904 in Südwestafrika von den deutschen Kolonialherren ermordet, einige von ihnen dem Hitzetod in der Wüste überlassen, andere in Internierungslagern getötet und weitere starben durch die Ausbeutung und Gewalt der deutschen Siedler nach den Aufständen. Gemäß den Bestimmungen der Vereinten Nationen sind diese Ereignisse als Genozid anerkannt, was die Bundesregierung jedoch bis heute bestreitet. Im vergangenen Jahr forderte der MdB der Partei die Linke Niema Movassat nach einer Reise in das heutige Namibia, dass sich Deutschland endlich zu seiner Schuld bekennt, stieß jedoch auf taube Ohren. Die anderen Mitglieder des Bundestags nutzten ihre Reise lieber für Safaris, als sich mit der deutschen Vergangenheit in Namibia zu beschäftigen… weiterlesen (Quelle: Salome – 10.06.2013 – Freiheitsliebe)

Teil 3: Viele Überlebenden des Herero-Aufstands vegetierten nach seiner Niederschlagung in berüchtigten Internierungslagern der Deutschen vor sich hin, jeder zweite starb dort an Krankheit, Hunger und Erschöpfung. Die Nama setzten ihren Widerstand in kleinen Scharmützeln bis Anfang 1908 fort, doch im Oktober 1905 wurde der Anführer Henri Witbooi getötet. Das demoralisierte die Aufständischen, denn sie verloren auf diese Weise ihren charismatischsten Anführer.
Der Aufstand der Einheimischen war der Vorwand, den die Schutzverwaltung brauchte, um das Gebiet endgültig offiziell in eine Kolonie umzuwandeln und ein System aus Unterdrückung und kapitalistischer Ausbeutung zu institutionalisieren, das seinesgleichen suchte und noch weniger bekannt ist, als die Ermordung der Aufständischen durch General Trotha. Das Massenmorden sorgte sogar im Deutschen Reich für Empörung, so dass Trotha abberufen wurde und 1905 Friedrich von Lindequist der erste Zivilgouverneur der Kolonie wurde… weiterlesen (Quelle: Salome – 15.06.2013 – Freiheitsliebe)

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