Exportschlager Opium – Afghanistan vor neuer Rekordernte

Seit Ende 2001 ist der Drogenanbau am Hindukusch enorm gestiegen. Kurz vor dem Einmarsch der westlichen Soldaten, sprich, während des Höhepunkts der Taliban-Herrschaft stammten fünf bis zehn Prozent des weltweiten Schlafmohns aus Afghanistan. Mittlerweile sind es mehr als neunzig Prozent, für dieses Jahr erwartet ein Bericht der UN eine Rekordernte. Während man sich hauptsächlich auf Taliban, Warlords und korrupte Politiker konzentriert, wird gerne außen vor gelassen, dass der Westen beim Anstieg der afghanischen Drogenproduktion eine maßgebliche Rolle spielt… weiterlesen (Quelle: Emran Feroz – 24.04.2013 – Hintergrund)

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